
Für die meisten Menschen scheint die Erforschung und Eroberung des Weltalls aus triumphalen Bildern von Schwerelosigkeit und exotischen Technologien zu bestehen, die aus einem Science-Fiction-Film stammen könnten. Allerdings spielt sich ein grosser Teil der mühsamen Konstruktionsanstrengungen, die es braucht, um den Orbit zu erreichen, auf dem Boden ab. Die exorbitanten und erschreckend hohen Kosten, die auftreten können, wenn man auch nur irgendetwas dem Zufall überlässt und die damit verbundenen Gefahren, erfordern ausgiebige Tests und Simulationen aller Systeme und System-Interaktionen auf der Erde.
Seit vielen Jahren verwendet die NASA Roboter, um verschiedene Aspekte des Andockens und Manövrierens im All zu simulieren. In der Vergangenheit überprüfte die NASA diese Roboter mit statischen Messungen, sie suchte nach einem Weg, die dynamische Reaktion der Roboter zu kontrollieren. Wegen einer unglaublichen Vielzahl an Überlegungen und Begrenzungen, mit denen jedes Messsystem konfrontiert werden würde (wie etwa die enorme Grösse der Versuchsfläche, der begrenzte Platz für das Messgerät und der Bedarf nach völliger Bewegungsfreiheit des untersuchten Systems) kontaktierte die NASA Leica Geosystems. Sie fragte nach einer Standard-Lösung, an der man wenige oder überhaupt keine Änderungen vornehmen müsse, um die komplexe Messaufgabe ferngesteuert durchzuführen, ohne dass Personal in der Testanlage anwesend zu sein habe.
Das NASA Marshall Space Flight Center (MSFC) verfügt über zwei Testlabore, das Flight Robotics Laboratory (FRL) und das Contact Dynamics Simulation Lab (CDSL), die zusammen den integrierten MSFC-Prüfstand bilden. In diesen Laboren sollten die Roboter mittels 6 DoF-technologie (6 Freiheitsgrade) darauf überprüft werden, wie sie die Bewegungskommandos ausführen. . . . .
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