Volkswagen - Dresden
Case Study Volkswagen - Dresden

VW halbiert Bündigkeit-Inspektionszeiten beim Oberklassenflaggschiff

Die Gläserne Manufaktur in Dresden – ein futuristischer Bau, der fast vollständig aus Glas besteht – wurde eigens zur Fertigung des Phaeton, des absoluten Oberklasse-Modells von Volkswagen, errichtet. Das Werk, in dem ca. 400 Mitarbeiter beschäftigt sind, wurde am 11. Dezember 2001 in Betrieb genommen. Es liegt zentral mitten in der Stadt, wo es sich wunderbar in das Stadtbild einfügt.

Mit der zentral und homogen in die Elbmetropole integrierten Manufaktur realisierte Volkswagen als erster Hersteller ein Produktionskonzept, das Prozesse der klassischen industriellen Automobilproduktion und manufakturartige Arbeiten miteinander verknüpft. Einmalig ist darüber hinaus die Tatsache, dass die einzelnen Arbeitsschritte am neuen Fahrzeug von den Kunden live begleitet werden können. Arbeitspausen innerhalb der zwei Tage, die die Montage eines neuen Phaeton erfordert, können zur Besichtigung anderer Produktionsstandorte oder zur Entdeckung des reichen kulturellen Erbes der Stadt Dresden genutzt werden. Die Übernahme seines neuen Phaeton ist für jeden Kunden sowohl innerhalb wie auch außerhalb der Gläsernen Manufaktur ein festlicher Anlass, der sich ideal mit einem Besuch der weltbekannten Semper-Oper verbinden lässt.

Die Karosserien für den Phaeton, die Volkswagen in seinem Werk in Mosel fertigt, werden per LKW nach Dresden transportiert, wo sie in einem von Glas umhüllten Karossenlager auf die Endmontage warten. Das charmante Bild, das sich dem Betrachter von außen bietet, ist das einer Schachtel voller zu groß geratener Spielzeugautos. Eine weitere Besonderheit der Gläsernen Manufaktur: Auch in unmittelbarer Nähe des Gebäudes dringt praktisch kein Laut aus dem Werk hinaus an das Ohr von Passanten und Anrainern. So passt sich der elegante Bau nicht nur architektonisch, sondern auch akustisch vollkommen an seine ruhige städtische Umgebung an. . . . .



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