Tubazur - Cormenon
Case Study Tubazur - Cormenon

Investition in moderne Rohrmesstechnik steigert die Produktivität in der Einzelanfertigung von Rohren

Zu Beginn der 1990er Jahre ergab sich für Hersteller von Campingzelt-Rohren ein Konjunkturrückgang. Dieser war vor allem auf den zunehmenden Druck durch Mitbewerber aus dem Osten und den Trend zur Verarbeitung von GFK zurückzuführen. Infolgedessen musste TUBAZUR seine Produktion diversifizieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Verlagerung seines Kerngeschäfts auf eine Tätigkeit als Zulieferer für andere Branchen war für TUBAZUR nicht nur riskant, sondern erforderte darüber hinaus eine unternehmensweite Restrukturierung und beträchtliche Investitionen.

TUBAZUR benötigte ein hohes Maß an Flexibilität und musste sich zudem von der nun veralteten Strategie trennen, nur ganz spezifische Produkte für eine sehr beschränkte Zahl von Kernkunden herzustellen. Außerdem war eine erhebliche Steigerung der Produktqualität vonnöten. Eine interne Umverteilung der Rollen, der Ausbildungsbedarf für neue Mitarbeiter und ein proaktiver Zugang zum Markt machten die Herausforderung komplett. Jean-Charles Barbier kam 1998 zu TUBAZUR. Er trat in die Fussstapfen seines Vaters, der die eigene Unternehmerkarriere seinerzeit durch die Übernahme eines zuvor partnerschaftlich geführten Betriebes begonnen hatte. Barbier begann als Qualitätsmanager und arbeitete sich bis in die Position des Geschäftsführers hoch, die er 2003 übernahm.

Der erste Streifzug in die Welt der Gelenkarme fand 2002 statt. Zusammen mit zwei weiteren lokalen Firmen, Société Aremeca in Vendôme und Fonderie Lajoinie in St. Firmin des Près, kaufte TUBAZUR einen Romer System 6 Gelenkarm aus zweiter Hand. Die Anforderungen an dieses Messinstrument umfassten auch die Dimensionsprüfung der Werkzeuge. Dabei war die Skepsis groß, vor allem auf Grund der erheblichen Kosten in Zusammenhang mit den messtechnischen Lösungen. Das Management sollte diese kostspielige Investition begründen und vor allem wissen, ob sie die notwendige Flexibilität und Bedienerfreundlichkeit geboten hätte. Alle drei Firmen teilten die selben Bedenken. Demzufolge entschieden sich alle drei für den gebrauchten Gelenkarm: er war mobil einsetzbar und benötigte nur eine kurze Installation. Durch diese Kaufentscheidung konnten sie sowohl Anschaffungskosten als auch das Risiko teilen. . . . .



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