Thyssen Nordseewerke - Emden
Case Study Thyssen Nordseewerke - Emden

3D-Messtechnik bei Thyssen Nordseewerke

Die Thyssen Nordseewerke GmbH sind ein Traditionsunternehmen in Emden. Die Werft existiert seit 1903 und wurde dort unter dem Namen „Nordseewerke Emder Werft und Dock Aktiengesellschaft“ gegründet. Bisher wurden ungefähr 500 Handelsschiffe, 60 Unterseeboote und Fregatten gebaut. Heute zählt die Werft mit ihren ca. 1350 Mitarbeitern zu den modernsten Schiffbaubetrieben in Europa und fertigt hochwertige Container-, Spezialschiffe, Eisbrecher, Fregatten und U-Boote.

Bei den Thyssen Nordseewerken werden die Schiffe auf der Helling montiert. Die Bauteile- und Sektionsfertigung erfolgt bis zu einer Sektionsgrösse von ca. 350 t Gesamtgewicht in den umliegenden Hallen. Danach werden die Grossbauteile mit dem Kran auf die Helling zur Montage gebracht. Diese Bauweise erfordert bei einer passgenauen Fertigung vom ersten bis zum letzten Montageschritt ein Höchstmass an Präzision in der Fertigung und Vermessung. Aus diesem Grund haben sich die Verantwortlichen der Fertigung und Qualitätssicherung für die ständige Kontrolle und produktionsbegleitende Vermessung mit dem System DCA-TPS von Leica Geosystems entschieden.

Bei allen Vermessungen innerhalb des Schiffsrumpfes, wird von der markierten Mitschiffslinie oder einer Parallelen dazu und einer definierten «Nullmarke» für die zweite Ebenenkoordinate ausgegangen. Der Höhenbezug wird durch Anrisse auf den Schotten, die sogenannte Wasserlinie, oder durch definierte Einzelpunkte innerhalb der Räume gewährleistet. Im U-Bootbau, erfolgt das Einmessen über die Hauptachs- oder Mitschiffsebene. Spezielle Komponenten der Navigations- und Sonaranlagen werden zu einer «Nullinie» vermessen. . . . .



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