SŽ Oprema - Ravne na Koroškem
Case Study SŽ Oprema - Ravne na Koroškem

Mobiles KMG von Leica Geosystems eliminiert Engpass im Produktionsablauf

Während des vergangenen Jahrzehnts hat eine Vielzahl technischer Fortschritte, darunter Quantensprünge in der industriellen Messtechnik, nicht nur in den traditionell messintensiven Branchen wie der Luft- und Raumfahrt und dem Automobilsektor, sondern auch in der Präzisionsindustrie allgemein zu erhöhten Genauigkeitsanforderungen geführt. Die Grenzen des Möglichen verschieben sich immer weiter, Lieferfristen werden kürzer und Geschäftspartner stellen zunehmend höhere Anforderungen an die von Subauftragnehmern gelieferten Komponenten. Dieses harte Geschäft, in dem die Frage "Bis wann?" im Allgemeinen mit "Am liebsten gestern" beantwortet wird, bietet immer weniger Platz für kleine Unternehmen. Trotzdem schafft es SŽ Oprema aus Ravne na Koroškem in Slowenien, sich in diesem hoch spezialisierten Markt zu behaupten.

Als dieses auf der Sonnenseite der Alpen gelegene kleine Land mit nur 2 Millionen Einwohnern 2004 der Europäischen Union beitrat, wurden die Vorteile schnell offensichtlich: Die günstige geographische Lage an einer der wichtigen Nord-Süd- und Ost-West-Achsen, bestens qualifizierte Arbeitnehmer und gut ausgebaute Infrastruktur zur Herstellung von hochwertigen Produkten zu Preisen, die auf europäischem Niveau äußerst konkurrenzfähig sind. Im Gegensatz zu anderen neuen EU-Mitgliedsländern lag Slowenien niemals hinter dem Eisernen Vorhang. Darüber hinaus ermöglichten seine starken kulturellen und wirtschaftlichen Beziehungen zu den deutschsprachigen Ländern einen noch reibungsloseren Übergang zur freien Marktwirtschaft. Fährt man mit dem Auto von Österreich nach Slowenien, ist kaum ein Unterschied zu merken.

Im der heutigen Grenzregion zwischen dem österreichischen und slowenischen Kärnten geht die Tradition der Stahlerzeugung bis ins 14. Jahrhundert zurück. SŽ Oprema Ravne, ein mittelständischer Betrieb mit ca. 120 Mitarbeitern, der auf die Herstellung von Pneumatik- und Hydraulikwerkzeugen spezialisiert ist, wurde 1997 gegründet. Damals wurden die einzelnen Teile der staatlichen Stahlwerke privatisiert und in separate Einheiten unterteilt. Im Laufe der folgenden Jahre wurde dem Geschäftsführer Darko Jevšnikar und damit der Geschäftsleitung klar, dass Diversifikation der Schlüssel zu Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit war. So wurde das Produktangebot schrittweise vergrößert und umfaßt mittlerweile Schweisszellen für Karosserieteile von Mercedes Benz, Mitsubishi, Volkswagen, Volvo und anderen. Höchste Qualität zu einem günstigen Preis ist dabei selbstverständlich. Die erforderliche Präzision wurde bislang durch das hauseigene kleinvolumige Koordinatenmessgerät (KMG) bzw. durch die Auslagerung von größeren Aufgaben an einen Mitbewerber mit einem großvolumigen stationären KMG gewährleistet. . . . .



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