Rohde & Schwarz - Teisnach
Case Study Rohde & Schwarz - Teisnach

Auf einer Wellenlänge: Das Rohde & Schwarz-Werk Teisnach setzt auf eine Software für alle 3D-Messgeräte.

Mit mechanischen Komponenten und kompletten Systemen für Funk- und Sendetechnik beliefert Rohde & Schwarz den Markt. Die Spanne reicht vom kleinen Schalter im Satelliten über Funkgeräte für Militärflugzeuge bis hin zu mobilen Sendeanlagen für Radio und TV. Bei der Qualitätssicherung baut das Unternehmen auf eine ganze Bandbreite von Messsystemen. Die Software PC-DMIS bringt sie alle auf eine Wellenlänge.

Spanabhebende und spanlose Verfahren, Oberflächenveredelung, Leiterplattenfertigung, Werkzeugbau und weitere Prozesse hat das Rohde & Schwarz-Werk in Teisnach im Repertoire. Und nur durch diese hohe Fertigungstiefe ist das Unternehmen in der Lage, Kundenwünsche schnell und flexibel zu erfüllen.

3D-Koordinatenmesstechnik von Hexagon Metrology greift bei der Erstmusterfreigabe, bei der fertigungsbegleitenden Qualitätssicherung zur Prozessoptimierung oder bei Ausgangsprüfungen.

In den Messräumen bei Rohde & Schwarz zu Hause: Ein optisches System Optiv Performance direkt in der Leiterplattenfertigung, eine multisensorische Optiv Reference, die der Präzisionsfertigung angeschlossen ist sowie taktile Koordinatenmessgeräte wie eine DEA GLOBAL oder Leitz PMM-C. Auch ein portabler ROMER Messarm stellt in Teisnach sicher, dass das Werkstück seinem Ideal so nah wie möglich kommt.

Gemeinsamer Nenner PC-DMIS
Übergreifende Klammer bildet die Software PC-DMIS, die auf allen Hexagon Metrology-Messgeräten die tatsächlichen Messdaten mit dem CAD-Modell vergleicht. Das spart nicht nur Schulungskosten, sondern verhindert, dass die Maschinen zum Flaschenhals mutieren: Kommt es zu Engpässen, können die Anwender einfach auf ein anderes Messgerät ausweichen. „Die Zielsetzung war ganz klar. Wir wollten uns in einer Software-Umgebung bewegen. Nur Hexagon Metrology war zu diesem Zeitpunkt in der Lage, diesem Wunsch nachzukommen“, bestätigt Gerhard Kokott, Leiter dezentrales Qualitätsmanagement.

Durch die zusätzliche Offline-Funktion können die Messtechniker ihre Programme bereits dann erstellen, wenn die Produktion der ersten Entwicklungsteile startet. Um bis zu 30 Prozent hat sich die Durchlaufzeit der Teile seither verkürzt. „Von Anfang an können wir nun CAD-Daten nutzen und durchgängig in der gesamten CAD/CAM-Kette mit Messprogrammen arbeiten“, sagt Karl-Heinz Stieglbauer, dezentrales Qualitätswesen...



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