Red Bull Technology - Milton Keynes
Red Bull Technology

Das messtechnische Geheimnis der Poleposition

Bei Red Bull Technology wird eine ungeheure Vielzahl von Komponenten gemessen. In der Heimat von Red Bull Technology in Milton Keynes, Großbritannien, gilt für alle Abläufe ein strenges Zeitmanagement. Daraus folgt, dass die Inspektionsabteilung genau, flexibel und vor allem schnell arbeiten muss. In der Formel 1 gibt es keine zweiten Chancen. Deshalb setzt Red Bull Technology ROMER Absolute Arme und CMS-Laserscanner von Hexagon Metrology ein, um den Boliden von Red Bull Racing weiterhin die Poleposition zu sichern.

Jede noch so kleine Verbesserung am Fahrzeug wirkt sich potenziell auf die Geschwindigkeit und damit auf die gesammelten Weltmeisterschaftspunkte aus. Aufgrund von Zeitknappheit mussten in der Vergangenheit Kompromisse eingegangen werden, wenn es darum ging, welche Komponenten gemessen wurden und bei welchen darauf verzichtet wurde. Das konnte während der Rennsaison dann zu Problemen führen. Mit den drei mobilen Messarmen, die das Team mittlerweile sein Eigen nennt, hat Red Bull Technology nun die Zeit, bis auf den letzten Mikrometer sicherzustellen, dass der Rennwagen der Konkurrenz vorausfährt.

Die ROMER Absolute Arme werden mit zwei verschiedenen Arten von Software für 3D-Scans und Einzelpunktmessungen eingesetzt. Dieselbe Software wird auch mit den anderen Messsystemen einschließlich Leica Laser Trackern verwendet, die Red Bull nutzt. Bei allen Systemen handelt es sich um Arme mit sieben Achsen und einem kinematischen Anschluss von TESA, der die Anbringung eines Hexagon Metrology CMS 108-Laserscanners erlaubt.

Messungen sind bei Red Bull Technology Teil des üblichen Tagesgeschäfts. Die Arme haben ihren Platz in der gemischten Fertigungsumgebung und werden laufend zur Prüfung von Formen und fertigen Komponenten verwendet. “Unser Anliegen ist es, unsere Produktionsabläufe zu verbessern und sicherzustellen, dass wir unsere Komponenten so genau wie möglich prüfen”, erklärt Chris Charnley, der Qualitätsmanager von Red Bull Technology.

Die mobilen ROMER-Arme sind für die riesige Fertigungsumgebung bei Red Bull Technology wie geschaffen. Wann immer eine Messung an einem großen Werkstück erforderlich ist, beispielsweise an einem Fahrgestell oder an einer Aufspannvorrichtung, kann der Arm einfach an den jeweiligen Ort mitgenommen werden. Das spart Zeit.

Rapid Prototyping ermöglicht schnellere Fahrzeuge
Die rasante Entwicklung in der Formel 1 ist in hohem Maß von der Möglichkeit zur raschen und effizienten Erfassung von 3D-Punktdaten abhängig. Zu diesem Zweck nutzt Red Bull Technology einen CMS 108-Laserlinienscanner von Hexagon Metrology, der in Kombination mit einem Messarm den letzten technischen Stand in der 3D-Scannertechnologie repräsentiert und selbst knappsten Zeitvorgaben Rechnung trägt. Der CMS 108 verfügt über eine automatische Laserleistungssteuerung, die die Laserempfindlichkeit automatisch an die gescannte Oberfläche anpasst.

Der Rennstall hat mehrere Jahre nach einem 3D-Scanner gesucht, doch erst bei einer Demonstration der besonderen Fähigkeiten des neuen CMS 108 fiel die Kaufentscheidung. Chris Charnley beschreibt, warum der CMS 108 genau das Richtige für Red Bull Technology ist: “Weil zum Scannen von Oberflächen mit unterschiedlichen Farben und Beschaffenheiten keine Änderung von Einstellungen durch den Benutzer erforderlich ist, sinkt der Aufwand für das Scannen. Das ist ein Vorteil, weil bei uns die Zeit immer drängt.” . . . . .



Drucken Drucken