Parametrisierte Messung von wendeschneidplattenbesetzten Wälzfräsern mit Ultra-Hochgenauen KMGs

GANZHEITLICHE PRÜFUNG MIT QUINDOS „TANGENTIAL HOB“

Die zur Herstellung von Großverzahnungen benötigten wendeschneidplattenbesetzten Wälzfräser müssen hochgenau gefertigt sein, um in der Anwendung beste Ergebnisse erzielen zu können. Das Prüfen dieser kann nun deutlich vereinfacht werden – dank der QUINDOS Software-Option „Tangential Hob“ von Hexagon Manufacturing Intelligence. Die parametrisierte Software macht es sehr einfach, das für jeden Fräser individuell richtige Programm zu erstellen. Mit diesem kann die herkömmliche manuelle Messzeit auf ein Zehntel verkürzt und die Forderung der Kunden nach einem Prüfprotokoll erfüllt werden.

Die zur Herstellung von Großverzahnungen benötigten wendeschneidplattenbesetzten Wälzfräser müssen hochgenau gefertigt sein, um in der Anwendung beste Ergebnisse erzielen zu können. Das Prüfen dieser kann nun deutlich vereinfacht werden – dank der QUINDOS Software-Option „Tangential Hob“ von Hexagon Manufacturing Intelligence. Die parametrisierte Software macht es sehr einfach, das für jeden Fräser individuell richtige Programm zu erstellen. Mit diesem kann die herkömmliche manuelle Messzeit auf ein Zehntel verkürzt und die Forderung der Kunden nach einem Prüfprotokoll erfüllt werden.

Verwendet werden kann das Messprogramm für wendeschneidplattenbesetze Wälzfräser auf jedem ultrahochgenauen Koordinatenmessgerät. Voraussetzungen sind nur ein Tasterstern mit 6-8 Tastern und eine Aufspannvorrichtung zur Fixierung des Fräsers, wie beispielsweise ein Dreibackenfutter. Messung eines Modulbereiches von 4,5 bis 50 ist möglich. Die Software ist sehr flexibel, denn es können Wälzfräser mit unterschiedlichen Qualitäten, Schneidentypen wie Haupt- und Nebenschneide in beliebiger Anordnung, Gangzahlen und Steigungsrichtungen gemessen werden.

Mit wenigen Schritten zur dokumentierten Wälzfräserprüfung
Der Ablauf ist simpel gestaltet: Zuerst wird der Wälzfräser senkrecht auf die Maschine aufgespannt. Danach erfolgt die Parametereingabe, das heißt der Bediener wird in mehreren Schritten durch Dialoge geführt und aufgefordert, die Felder mit den Werten des aktuellen Fräsers zu füllen. Es folgt die manuelle Ausrichtung des zu messenden Fräsers durch das Antasten von fünf Punkten. Anschließend führt die Maschine den automatischen Messlauf mit 17 verschiedenen Messaufgaben durch. Für die Messung wird kein Drehtisch benötigt. Am Ende erhält der Bediener die Messergebnisse in einem Prüfprotokoll.

Eine Software – Für Wälzfräser-Hersteller und Verzahner
Es gibt zwei Anwendungen: Einerseits können neu gebaute Wälzfräser gemessen werden. Durch die Ergebnisse kann herausgefunden werden, ob die einzelnen Grundkörper und das Fertigprodukt die Qualitäts-Kriterien erfüllen. Zum anderen können mit neuen Schneidplatten bestückte Wälzfräser gemessen werden. Es werden dadurch falsch montierte Hartmetall-Schneidplatten gefunden und diese können ausgetauscht werden, bevor der Wälzfräser zurück in die Produktion von Zahnrädern geht. Dadurch ist die Software nicht nur für die Hersteller von Wälzfräsern interessant, sondern auch für die Hersteller von Zahnrädern. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Software ist durch Parametrisierung auf alle Wälzfräser anwendbar und durch die Hinterlegung der Norm sind alle Auswertungen nach DIN 3968. Durch die Entwicklungspartnerschaft mit dem Spezialisten für die Herstellung von Standard- und Sonderwerkzeugen für die Zerspanungsindustrie Ingersoll Werkzeuge, konnte Hexagon diese Fachkompetenz nutzen um die Softwarefunktionalitäten an die Anforderungen der Wälzfräser und Verzahnungsexperten anzupassen. „Hexagon konnte uns eine Lösung bieten, die leichte Programmierung, hohe Genauigkeit und Dynamik kombiniert“. Beschreibt Jens Lange, Produkt- und Produktionsoptimierung bei Ingersoll die Zusammenarbeit.



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