Kaeser Kompressoren - Gera
Case Study Kaeser Kompressoren - Gera

Leitz 3D-Messgeräte sichern Qualität und hohen Wirkungsgrad von Drehkolbengebläsen

Gebläseluft ist als vielseitiger Energieträger zum Beispiel in der Wasserwirtschaft oder beim Fördern von Schüttgut unentbehrlich. Damit die Drehkolbengebläse von Kaeser Kompressoren über lange Zeit zuverlässig Über- oder Unterdruck erzeugen können, müssen alle Komponenten wie Rotoren, Gehäuse und Steuerzahnräder nach minimalen Toleranzen gefertigt werden. Mit den Koordinatenmessgeräten Leitz PMM-C und Leitz PMM von Hexagon Metrology unterzieht das Kaeser-Qualitätsmangement die Bauteile und die für ihre Herstellung genutzten Werkzeuge regelmäßig akribischen Prüfungen.

Am Standort Gera in Thüringen fertigt Kaeser Kompressoren neben Druckluft-Kältetrocknern seit 1993 auch Drehkolbengebläse im typisch gelben Gehäuse. Die energieeffizienten Aggregate erzeugen Druckluft bis 1000 mbar und Vakuum bis 500 mbar. Sie reichern Abwässer in Klärbecken mit Sauerstoff an, fördern Schüttgüter im Druck- oder Saugbetrieb, führen Feuerungsanlagen Luft zu, homogenisieren Flüssigkeiten und vieles mehr.

 

Kernstück jedes Drehkolbengebläses istder Gebläseblock, in dessen Guss-Gehäuse sich zwei Rotoren drehen. Geradverzahnte Steuerzahnräder sorgen für absolut synchronen Rotorlauf. Sobald sich die Drehkolben mit den Rotoren in Bewegung setzen, wird Luft angesaugt und zwischen Rotor und Gehäuse eingeschlossen. Die Drehung befördert die Luft ohne innere Verdichtung zur Druckseite. Bei Gebläsen mit dreiflügeligen Rotoren erreicht die Rotorspitze den Beginn einer exzentrischen Gehäuseaussparung. Dieser Voreinlasskanal dient dem allmählichen Druckausgleich zwischen der eingeschlossenen Ansaugluft und der von der Druckseite her einströmenden Luft. Schließlich wird die Luft gegen die Widerstände in der angeschlossenen Rohrleitung ausgeschoben...



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