Ingersoll - Haiger
Ingersoll - Haiger

Wälzfräser effektiv messen

Wie die Zähne in das Zahnrad kommen, weiß Ingersoll ganz genau. Das Unternehmen ist Spezialist für weich schneidende Fräswerkzeuge. Am Standort Haiger konstruiert und produziert Ingersoll Werkzeuge GmbH schwerpunktmäßig großvolumige Sonderwerkzeuge, darunter auch mehrgängige Wälzfräser für die Verzahnungsindustrie. Die Wälzfräser werden mit einem Koordinatenmessgerät Leitz PMM-C von Hexagon Metrology fertigungsbegleitend einer genauen Prüfung unterzogen.

Die Wälzfräser bestehen aus einem Grundkörper mit einzelnen Segmenten, allesamt aus Vergütungsstahl gefertigt. Die Segmente werden mit Hartmetall- Wendeschneidplatten bestückt, die mit hohen Schnittgeschwindigkeiten große Zerpanungsvolumen realisieren können. Was die Haiger‘ Fabrikate so besonders macht: Bei nahezu jedem Wälzfräser handelt es sich um eine Neuentwicklung, die auf die jeweilige Maschinenanwendung und die jeweilige Maschinenspindel ausgerichtet ist. Chargen von einem bis zwölf Stück bei Grundkörpern sind für Ingersoll gang und gäbe.

Das bedeutet auch: Für jeden Wälzfräser braucht es ein eigenes Messprogramm. Die Messlösung von Hexagon Metrology griff nicht nur diesen Faktor auf: „Hexagon Metrology konnte uns eine Lösung bieten, die leichte Programmierung, hohe Genauigkeit und Dynamik kombiniert“, sagt Jens Lange, Produkt- und Produktionsoptimierung QM bei Ingersoll.

Direkt vor Ort hochgenau messen
Die Lösung – eine Leitz PMM-C 16.12.10 mit taktilem Messsystem für das variable High-Speed-Scanning sowie die Software QUINDOS 7 – wurde direkt neben den Fräszentren in der Produktionshalle platziert. Im Rahmen der fertigungsbegleitenden 100%-Kontrolle misst die Leitz PMM-C verschiedene Merkmale an Grundkörpern und einzelnen Segmenten, beispielsweise Ebenheiten, Plattensitze oder Steigungen und zwar auf den Mikrometer genau: Die volumetrische Längenmessabweichung des Koordinatenmessgeräts liegt bei 1,5 μm + L/600.

Brandneu: Messsoftware für Wälzfräser
Zum Zeitpunkt der Entscheidungsfindung war kein Messsoftware-Anbieter in der Lage, Wendeplatten mit . . . . .



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