Faurecia - Brières
Case Study Faurecia - Brières

Führender Automobil-Zulieferant setzt Messarme von Romer ein

Bei den Sitzen handelt es sich um eines der wichtigsten Merkmale eines Fahrzeugs. Der Sitz ist jenes Bauteil, mit dem der erste und intensivste Kontakt zwischen Fahrer und Fahrzeug stattfindet. Und schließlich spielen die Sitze auch eine wichtige Rolle in Bezug auf die Sicherheit der Passagiere. Faurecia entwickelt und montiert Sitze und stellt deren Hauptkomponenten her: Rahmen, Einstellmechanismen, Sitzfläche und Polsterung. Fünf Prozent der Umsätze von Faurecia fließen in die Forschung für sicherere, bequemere und optisch ansprechendere Sitze, die außerdem wenig wiegen und kostengünstig herstellbar sind.

Mehr als zwei Drittel der Sitzkomponenten werden in Werken von Faurecia selbst produziert. Seine Position als führender Sitzhersteller in Europa und einem der drei führenden Anbieter weltweit, verdankt das Unternehmen dem Umfang und der Qualität seiner Angebotspalette. Faurecia nutzt sein Know-how erfolgreich zur Herstellung von personalisierten, luxuriösen und sicheren Fahrzeug-Innenräumen zu günstigen Preisen für seine Kunden, vor allem aber auch für die Endbenutzer. Audi Q7 und A8, Citroën C4, BMW 3er-Reihe, Renault Clio, Seat Leon, Toyota Yaris, Pontiac G6, Dodge Caliber, Ford S-MAX, Peugeot 207, Škoda Roomster oder Volkswagen Eos – all diese neuen Autos sind mit Sitzen von Faurecia ausgestattet.

Der Standort in Brières arbeitet eng mit den sechs Entwicklungszentren in Frankreich, Deutschland und den Vereinigten Staaten zusammen. Er befindet sich in der Nähe der Designstudios der Autohersteller, in denen die Anforderungen an neue Sitze definiert und geprüft werden. Faurecia bietet eine breite Palette an einklappbaren, einstellbaren und faltbaren Rücksitzen, die zur Differenzierbarkeit zwischen unterschiedlichen Autos beitragen.

Die messtechnischen Anforderungen im Zusammenhang mit der Prüfsicherheit sind bei Autositzen extrem hoch. Für die Messungen wird eine Standard-Testpuppe in den Sitz gesetzt. Stéphane Laporte zeichnet für diese Tests sowie für die Material- und Prototypenkontrolle verantwortlich. Er erklärt: ”Der Hinterkopf des Dummys muss sich innerhalb eines 10mm x 10mm großen Quadrats befinden, und der Torsowinkel darf von der gewünschten Position nicht mehr als 2 Grad abweichen. Beide müssen sich innerhalb enger Toleranzen befinden. Diese spezifische Position (H-Punkt und Torsowinkel) stellt die unbequemste Sitzposition für den Fahrer des Wagens dar.” Viele Faktoren, wie Sicht, Zugänglichkeit oder Ergonomie, beeinflussen diese Position. . . . .



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