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Justierung der Kollimatoren mit zwei ROMER Messarmen

Im Bereich der Teilchenphysik ist ein Schlüsselfaktor bei der Suche nach neuen Forschungsergebnissen, über hohe Energie zu verfügen. Was ist der Ursprung der Partikelmasse? Besitzen die Neutrinos wirklich keine Masse? Der neue Partikelbeschleuniger des CERN, der LHC(Large Hadron Collider) wird in naher Zukunft versuchen, eine Antwort auf diese Fragen zu finden und wird ermöglichen, die Materie tiefer als je zuvor zu durchdringen. Der LHC ist das leistungsstärkste jemals gebaute Instrument weltweit zur Erforschung der Eigenschaften der Elementarteilchen.

Die Leistungsfähigkeit des LHC beruht hauptsächlich auf der sehr großen Helligkeit des Strahls (seiner Verdichtung zu Energie und seiner Feinheit). Die Herausforderung ist, diese hohe Helligkeit auf den Beschleunigungsstrecken und auf dem ganzen Speicherring zu garantieren und aufrecht zu erhalten, bis zu den Kollisionspunkten und zum Ergebnis des physikalischen Experiments, trotz der enormen Konzentration der Energie, die in den Partikelstrahlen erreicht wird. Um vollständigen Schutz vor jedem Abweichen von der Bahn und vor jeder Maßabweichung beim Strahl zu gewährleisten, plant das CERN, nicht weniger als 125 Kollimatoren in zwei der am stärksten radioaktiven Bereichen des Ringes einzubauen. Ohne zuverlässige, effiziente und äußerst robuste Kollimation kein leistungsfähiger Strahl von hoher Qualität und folglich kein Versuchsergebnis.

CERN hat den Service de Mécanique Nucléaire (SMN) von CERCA, einem Unternehmen der AREVA-Gruppe in Romans, mit der Produktion der 125 Kollimatoren beauftragt. Die positive Zusammenarbeit bei der Lieferung der supraleitenden Beschleunigungskavitäten für den LEP-Ring (Large Electron Positron Collider) des CERN in den 1990er Jahren gab den Ausschlag für diese Entscheidung in einem Kontext starker internationaler Konkurrenz. CERCA – Compagnie pour l’Etude et la Réalisation de Combustibles Atomiques (Gesellschaft für die Entwicklung und Produktion von Kernbrennstoffen) – erhält also den Zuschlag für die „handwerkliche“ Produktion einer Reihe von Prototypen der Spitzentechnologie in Serienproduktion. . . . .



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