Burkhardt+Weber - Reutlingen
Case Study Burkhardt+Weber - Reutling

Gigantisch flexibel, gigantisch genau: 3D-Koordinatenmesstechnik im Werkzeugmaschinenbau

Der Süden Deutschlands läuft anderen Bundesländern in Sachen Patentanmeldungen regelmäßig den Rang ab. Auch die Erfindung des ersten NC-gesteuerten Bearbeitungszentrums nahm im Süden der Republik Gestalt an. Gemeinsam mit einem amerikanischen Konzern schuf das Reutlinger Unternehmen Burkhardt+Weber in den 50er Jahren dieses Novum. Die Kompetenz von Burkhardt+Weber liegt heute in der Herstellung genauer Bearbeitungszentren im XXL-Format. Genauigkeit hoch XXL ist auch von dem Koordinatenmessgerät Leitz PMM-F gefordert, das bei Burkhardt+Weber die Qualität großvolumiger Maschinenkomponenten sichert.

Burkhardt+Weber fühlt sich bei den Großen ganz zu Hause. Die Bearbeitungszentren finden sich in den Fertigungshallen der Nutzfahrzeug-, Druckmaschinen-, Verpackungsmaschinen- oder Großmotorenindustrie und meistern dort wie auch in anderen Branchen sämtliche Zerspanungsaufgaben. Der Grund für die hohe Qualität der Bearbeitungszentren liegt unter anderem in der hohen Fertigungstiefe. Bei der Herstellung der Kernkomponenten wie Bearbeitungsspindeln oder Drehtischgehäusen gibt das Unternehmen das Buch nicht aus der Hand. Zweifelsohne ist daher auch Koordinatenmesstechnik nötig, die es mit den Ansprüchen der Reutlinger aufnehmen und die großen Maschinenkomponenten hochgenau messen kann.

 

Die Notwendigkeit hochgenauer Messtechnik rührt zudem von einer weiteren Strategie: „Unsere Kunden kaufen in 80% der Fälle bei uns einen ganzen Prozess, nicht nur ein Produkt“, sagt Michael Wiedmaier, Leiter Vertrieb. „Oftmals kommen Vorrichtungen und Werkzeuge hinzu. Dies geht einher mit werkstückgebundenen Vorabnahmen. Wir fertigen also eine bestimmte Anzahl an Werkstücken mit dem Bearbeitungszentrum zur Probe. Und dann müssen die Werkstücke natürlich auch hier im Haus genau gemessen werden, um dem Kunden einen entsprechenden Nachweis liefern zu können...



Drucken Drucken