Bombardier - Bautzen
Case Study Bombardier - Bautzen

Portable Messtechnik im Straßenbahnbau

Bombardier Transportation im ostdeutschen Bautzen stellt Straßenbahnen her, mit denen sich Metropolen weltweit für die wachsenden Ansprüche des öffentlichen Transportwesens wappnen. Design, Umweltfreundlichkeit und Sicherheit wesentliche Elemente jeder Ausschreibung für neue Züge. Um hohe Ansprüche noch zu übertreffen, sichert Bombardier die Qualität im Bautzener Werk mit mobilen 3D-Messsystemen von Hexagon Metrology.

Aus dem Stadtbild vieler Metropolen sind Straßenbahnen nicht wegzudenken. Sie stehen für Urbanität und ermöglichen einfaches und rasches Vorankommen dort, wo die Verkehrsverhältnisse schwierig sind. In Bautzen entstehen Straßenbahnen schon seit 1896. Zu dieser Zeit gestaltete sich deren Antrieb anders als heute: Die Fahrzeuge hatten keine Oberleitung, sondern bewegten sich dampfbetrieben oder wurden von Pferden gezogen.

Entwicklung und Bau moderner Straßenbahnen von Bombardier Transportation stehen im Gegensatz zu den Pionierzeiten des öffentlichen Transportwesens vor Fragen, die über den bloßen Personentransport von A nach B hinausgehen. Niederflurbauweise und leiser Betrieb sind nur zwei der Anforderungen an zeitgemäße Fahrzeuge. Daneben sind städtische Verkehrsbetriebe an hoher Zuverlässigkeit, geringem Wartungsaufwand und niedrigem Energiebedarf interessiert.

Qualität: die Summe perfekter Einzelteile

Bei der Produktion von Straßenbahnen legt Bombardier Wert auf Genauigkeit, ist es doch die Qualität der Einzelteile und deren Zusammensetzung, die die Langlebigkeit eines Fahrzeugs und damit seine Wettbewerbsfähigkeit ausmachen. Der Messmittelverantwortliche im Werk Bautzen, Peter Haase, setzt für die 3D-Messung portable Koordinatenmessgeräte vom Typ ROMER Absolute Arm ein.

Eingehende Bauteile müssen sich einer strengen Prüfung unterziehen, vor allem bei der Erstartikelinspektion im Zusammenhang mit der Einführung einer neuen Produktreihe. Peter Haase erklärt: „Wir definieren eine Reihe von Messpunkten, die wir gegen die Konstruktionsdaten vergleichen. Wenn wir über der Toleranz liegen, können wir so schon zu einem frühen Zeitpunkt in die Fertigung des Bauteils eingreifen und ziehen den Fehler nicht durch die ganze Produktion.“ Mit den ROMER-Messarmen, die bei Bombardier über Messbereiche von 3,5 m und 4 m verfügen...



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