Airbus Military - San Pablo
Airbus Military - San Pablo

Automatisierte Montage des A400M mit Laser Trackern von Leica Geosystems

Am Standort von Airbus Military im spanischen Sevilla befindet sich das nach Toulouse und Hamburg drittgrösste Flugzeugwerk in Europa. An seiner Montagelinie erfolgt die Endmontage und Fertigstellung des A400M, des neuesten Flugzeugs von Airbus Military.

Konzipiert auf der Grundlage anerkannter Standards für ein neues Transportflugzeug für die europäischen Luftstreitkräfte, besteht der A400M aus mondernsten Materialien und Technologien, die durch die zivilen Flotten laufend weiterentwickelt werden.

Beim Projekt A400M, auch “grauer Riese” genannt, kommen die größten Kohlefaser-Tragflächen zum Einsatz, die die Airbus-Gruppe jemals verbaut hat. Dies ist auch entscheidend für die künftige Montage des A350. Elemente wie die elektronische Flugsteuerung, Komponenten aus Kohlefaser-Verbundwerkstoff und ein automatisiertes System für den Ladungsumschlag setzen in der Militärluftfahrt neue Maßstäbe in Bezug auf Bedienerfreundlichkeit und Sicherheit. Die 600 Millionen Euro teure Investition des Werks ist auf eine jährliche Produktion von 28 Flugzeugen ausgerichtet, sobald im großen Umfang mit der Fertigung begonnen wird.

Die Montage des Militärtransportflugzeugs A400M erfolgt an verschiedenen Stationen. An der ersten Station werden der in Frankreich hergestellte Flügelmittelkasten und die aus Broughton (UK) stammenden Außentragflächen zusammengesetzt.

Die zweite Station ist für den Rumpf verantwortlich, der aus einer französischen „Nase” und einem deutschen Mittel- und Hinterteil besteht. An der dritten und letzten Station werden die von den anderen beiden Stationen montierten Elemente zusammengefügt und das Triebwerk und der Heckflügel eingebaut. Die drei Stationen sind nicht nur für die Montage der einzelnen Komponenten verantwortlich, sondern installieren auch Treibstoff-, Strom- und Luftversorgung sowie Hydraulikelemente etc.

Nach der Fertigstellung des A400M werden an einer Prüfstation noch über 600 Funktionstests durchgeführt. An einer weiteren Station erfolgt die Endkontrolle, bei der 50 bis 100 Punkte vor und nach mehreren Testflügen vermessen werden. Ziel der Ausschreibung von EADS für das A400M-Montagevorhaben war die Anschaffung einer flexiblen, automatisierten, raschen und einfachen Lösung zur Vermessung der kompletten Flugzeuggeometrie.

Aufgrund strenger Vorgaben beteiligten sich nur zwei Hersteller von Laser Trackern an der Ausschreibung. Salomon Benasuly, der Verantwortliche für das Messsystem der Rumpfmontagestation, erinnert sich: „Wir haben viele Vergleichstests mit den beiden Geräten durchgeführt, um das bessere auszuwählen. Zwar erfüllte . . . . .



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