ACTech - Freiberg
ACTech - Freiberg

Vorsprung behalten – von Anfang an!

Die Anforderungen an die dimen­sionale Genauigkeit von Gussteilen und an ihre Werkstoffkennwerte steigen seit Jahren kontinuierlich in den Be­reichen Automobilbau, Luft- und Raumfahrt oder Anlagentechnik. Trotzdem wird Mess- und Prüftechnik zum Teil immer noch als mögliche Bremse für die Fer­tigung oder als zusätzlicher Kostenfaktor betrachtet. Bei der ACTech GmbH, einem führenden Entwickler und Produzenten von Gussteilprototypen mit Sitz in Freiberg/Sachsen, gilt das Gegenteil. Messtechnik ist hier eine wichtige wertschöpfende Re­ssource, um Zeit und Kosten zu sparen und gleichzeitig die Qualität der immer komplexeren Gussteile noch deutlich zu steigern.

 

Die Kernkompetenz der ACTech GmbH liegt in der sehr schnellen Fertigung hochkomplexer und serienvergleichbarer Gussteilprototypen in geringer Stückzahl. Das Projektspektrum umfasst den allgemeinen Maschinen­bau, Pumpen-Hydraulik und Schwerindustrie, Automobil- und Schiffsbau, Luft- und Raumfahrt, Wehrtechnik als auch Teile für die Energieerzeugung für mehr als 1.000 Kunden weltweit. Außerdem verfügt das Unternehmen über eine Reverse Engineering-Abteilung, die die Messungen als Basis für die Datenerstellung nutzen.

Die Prüfung im Prozess ermöglicht es rechtzeitig An­passungen vorzunehmen, um so die äußerst kurzen Lieferzeiten einzuhalten, die typisch für die Prototypenfertigung sind. Im Vergleich zu anderen Herstellern werden so neue und höhere Qualitätsstandards gesetzt.

Im Jahr 2004 wurde die Abteilung Koordinatenmesstechnik gegründet und mit einer DEA GLOBAL und einem optischen Messsystem ausgestattet. Im Rahmen der weiteren Entwicklung stehen momentan vier Koordinatenmessmaschinen (KMM) vom Typ DEA GLOBAL zur Verfügung. Zur Sicherstellung des großen vielseitigen Teilespektrums wurden die KMMs mit einem Drehschwenksystem PH10MQ und einem TP200 Tastsystem ausgestattet. Als Mess- und Auswertesoftware wird PC-DMIS CAD++ genutzt, da es durch die Nutzung von CAD-Daten eine effektive Programmierung am Datensatz erlaubt. Die Messbereiche der KMM reichen von 1.000 x 700 x 700 mm bis zu 1.200 x 2.200 x 1.000 mm bei einer Messunsicherheit von MPE=1,7+L/333 µm bis 2,5+L/333 µm.

Parallel wurde ein kompetentes Team von 27 Mitarbeitern im Schichtsystem aufgebaut. Die Mitarbeiteranzahl im Bereich Qualitätsprüfung Messtechnik ist für eine Firma dieser Größe ungewöhnlich, jedoch für die Besonderheiten der Prototypenfertigung ein wichtiger Qualitätsgarant. Die Koordinatenmessmaschinen werden im Zusammen­spiel mit verschiedensten Kontur- und Rauheits- bzw. optischen Messgeräten eingesetzt, um die . . . . .



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