ABB Robotics - Västerås
Case Study ABB Robotics - Västerås

Absolute Präzision – ein Roboterleben lang

Hochgeschwindigkeits-Tracking zählt zu den wichtigsten Anforderungen für Roboter bzw. Maschinensteuerung und messtechnisch unterstützte Montagevorgänge. Roboterkalibrierung, Genauigkeitssteigerung von Bohrmaschinen oder die Automatisierung der Tragflächenmontage sind nur einige Beispiele für die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Leica Geosystems Laser Trackern in der Maschinensteuerung.

ABB Robotics zählt zu den führenden Herstellern von Industrierobotern. Das Unternehmen hat eine branchenweit einzigartige Lösung zur Kalibrierung seiner Roboter entwickelt. Dabei kommen Laser Tracker Systeme von Leica Geosystems zum Einsatz, um während des Kalibriervorganges präzise Bewegungen sicherzustellen. ABB Robotics mit Sitz im schwedischen Västerås spielt eine Vorreiterrolle, was den Einsatz von laserbasierter Messtechnik zur Gewährleistung absoluter Roboterpräzision betrifft.

Mit weltweit 125’000 verkauften Robotern ist ABB das grösste Industrieautomationsunternehmen überhaupt. Produkte von Leica Geosystems wurden in eine innovative Kalibrierlösung integriert, welche die exakte Positionierung der Roboter während ihres gesamten Lebenszyklus’ ermöglicht.

Durch die als 'Absolute Accuracy' bezeichnete Kalibriermethode von ABB wird ein Standardroboter zum Präzisionsroboter. Dabei werden Fehler, die beim normalen Einsatz durch Überbeanspruchung, Kinematik und Dynamik entstehen, softwaregesteuert korrigiert. “Ein wirklich guter Industrieroboter bewahrt seine Genauigkeit während seines gesamten Lebenszyklus’ – einschließlich Montage am Einsatzort, Motorwechsel, Umgruppierung von Spannvorrichtungen und ähnlichen Vorgängen, die innerhalb eines Roboterlebens vorkommen können”, erklärt Peter Fixell, der zuständige Produktmanager für Kalibrierung und Qualitätssicherung bei ABB in Västerås. “Die Genauigkeitsdifferenz zwischen dem virtuellen 'perfekten Roboter' und dem realen Roboter beträgt üblicherweise ca. 8 bis 15 mm. Diese Differenz ist auf mechanische Toleranzen und Belastung zurückzuführen. Durch Absolute Accuracy gelingt es uns, die Abweichung zwischen Modell und Realität auf durchschnittlich 0,5 mm zu reduzieren”, so Peter Fixell weiter. . . . .



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